Selbstindividuation2018-03-03T13:59:50+00:00

Selbstindividuation

selbstindividuation

„Jedes Leben strebt nach optimaler Entwicklung“
– Carl Gustav Jung

Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung (1875 – 1961) erkannte eine universelle Lebenskraft und er nannte sie „Selbstindividuationstendenz“. Angetrieben durch diese Lebenskraft, strebt jedes Leben nach optimaler Entwicklung.

Jedoch fordert uns das Leben, wir müssen uns anpassen, agieren, reagieren, uns Konflikten stellen, lernen, kämpfen, in Deckung gehen und uns provozieren lassen. Und oft werden wir vom Zeitgeist beeinflusst und laufen Gefahr, uns selbst zu verlieren.

Wenn wir uns durch die Herausforderungen und Umstände unseres Lebens zu weit von unserer persönlichen Entwicklung im Sinne der „Selbstindividuation“ entfernt haben, entwickelt unser Unbewusstes oft Symptome und benutzt dabei unsere genetischen, individuellen oder emotionalen Schwächen.

Somit wird unser Körper der Übersetzer der Seele ins Sichtbare und unsere Symptome haben Signalwirkung. Symptome sind dabei sichtbare Zeichen, dass eine körperliche, psychische oder soziale Störung vorliegt.

Die Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie beweist die Interaktion zwischen Psyche, Nervensystem und Immunsystem durch nervale und biochemische Kommunikationswege. Daraus können sich möglicherweise Störungen oder Erkrankungen entwickeln.

Um zu einer ganzheitlichen und beständigen Heilung gelangen zu können, ist es erforderlich – ergänzend zur medizinischen Behandlung – auch auf die tieferen, verborgenen Botschaften der Symptome zu achten.

„Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung bringen, das ist unsere Bestimmung“
– Oscar Wilde